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Restaurant Grüne Gans.

Tierpark Goldau

Projekt Beschreibung

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Objekt:
Restaurant Grüne Gans, Tier- und Naturpark Goldau

Kunde:
Natur- und Tierpark Goldau

Auftrag:
Planung, Herstellung und Montage, u.a. der Kücheninfrastruktur, des Abwaschbereichs, des Freeflow-Bereichs, der gewerblichen Kälteanlagen und der Kühlzellenanlagen

Ausführung:
Planungsauftrag 2011, Auftrag für operative Ausführung Mitte 2013, Realisierung 2014

Investitionsvolumen:
900 000 Fr. (total 9,5 Mio. Fr.)

Sitzplätze:
400 Aussen- und 400 Innenplätze

Architektur und Inneneinrichtung:
HPK Hanspeter Kälin und Partner AG,
Einsiedeln, www.kaelin-architekten.ch

Bau- und Projektleitung:
martin Lenz ag, Baar
www.martinlenzag.ch

Kunde:
Der Natur- und Tierparkverein Goldau wurde 1925 gegründet. Heute ist der Natur- und Tierpark ein Naturschutzzentrum und Erholungsraum. Vielfältige Freizeit- und Bildungsangebote, wichtige Artenschutzprogramme, Kooperationen mit internationalen Zoos und der Wissenschaft machen den Tierpark zu einem Kompetenzzentrum für Aufzucht und Wiederansiedlung sowie Bildung und Information. Der Park bietet über 140 Arbeitsstellen, davon 50 Vollzeit.

Ausgangslage:
Das bisherige Selbstbedienungsrestaurant war seit 1986 in Betrieb. Räumlichkeiten und Infrastruktur waren nicht mehr zeitgemäss. Der Realisierung des Restaurants Grüne Gans wurde höchste Priorität zugeordnet. Es sollte harmonisch in die Landschaft eingebettet und nachhaltig konzipiert sein sowie allen logistischen Anforderungen genügen.

Herausforderung:
Die «Grüne Gans» liegt auf einem Bergsturzgebiet. Beim Bau ergaben sich dadurch Probleme. Die rollende Planung erforderte viel Flexibilität, es musste auf die Unterkellerung verzichtet werden. Dadurch gingen dem Restaurant über 120 Quadratmeter an Raum verloren. Die Planung musste verworfen und von der Simeta AG mehrmals neu aufgegleist werden.

Tierisch gut

«Es war eine schöne Zusammenarbeit. Die Simeta AG bietet die Schweizer Qualität, die man früher gewohnt war und die
es heute leider nicht mehr so oft gibt.»

Ruth Imhof, Leiterin Gastronomie Tier- und Naturpark Goldau

 

Hier sagen sich nicht nur Fuchs und Has gute Nacht, sondern auch Bär und Wolf oder Wisent und Reh. Im Tier- und Naturpark Goldau haben 94 Tierarten ein Zuhause gefunden. Tierisch gut geht es aber auch den Menschen, die sich im neuen Restaurant Grüne Gans verwöhnen lassen können.

Der «Goldauer Bergsturz» von 1806 formte eine von Urgewalten geprägte Landschaft. 40 Millionen Kubikmeter Gesteinsmassen donnerten damals zu Tal. Mit Folgen bis heute. Wegen der gewaltigen Naturkatastrophe gestaltete sich 209 Jahre später der Bau des Restaurants Grüne Gans ziemlich schwierig. Einerseits zwang der Baugrund die Verantwortlichen zu Projekt- und Budgetanpassungen.
Andererseits waren da Ansprüche und Wünsche der Gastronomie.

Hauptproblem war der unsichere Boden des Bergsturzgebietes, welcher ein grosser Risikofaktor ist. Die Sicherheitsmassnahmen hätten hohe Kosten ausgelöst. Deshalb musste der Keller, der für Mitarbeiterräume, Lagerräume und Technik geplant war, geopfert werden. Das Verschieben dieser Räume und der Technik ins Erdgeschoss führte zu einem Verlust von über 130 Quadratmetern der Fläche für die operative Nutzung. Dadurch mussten Küche und Abläufe komplett neu geplant werden. Spezialisten waren gefragt. Bauherrschaft und Bauleitung besichtigten die Manufaktur der Simeta AG in Niederwil und waren beeindruckt. Ruth Imhof, Leiterin Gastronomie im Tier- und Naturpark Goldau: «Ich habe gesehen, dass die Schweizer Firma Simeta AG Schweizer Qualität bietet.» Thomas Ulrich, Bauleiter der martin Lenz ag: «Der Referenzrundgang war ausschlaggebend für die Vergabe. Die Bauherrschaft konnte sich davon überzeugen, dass ein gutes Schweizer Produkt hinter dem Namen der Simeta AG steht.»

Die Verantwortlichen des Tierparks und der Simeta AG legten sich in die Planung, schoben herum und krempelten um. Und sie fingen nochmals von vorn an, als der Platz wegen neuer baulicher Probleme ein weiteres Mal reduziert wurde. Ruth Imhof schätzte dabei besonders eine Qualität der Simeta AG.

Ruth Imhof: «Die Simeta AG schickte uns immer den gleichen Experten. Er war tief im Projekt drin und ein ausgezeichneter Zuhörer. Dank seinem Fachwissen und seiner grossen Erfahrung im Küchenbau war es möglich, für 99 Prozent unserer Anforderungen eine gute Lösung zu finden.»

Die Flexibilität und Geduld der Simeta AG wird von Ruth Imhof und Thomas Ulrich betont. Imhof: «Die Simeta AG ist auch sehr kurzfristig stark auf bauliche Entwicklungen eingegangen. Das Salatbüffet musste die Simeta AG wegen veränderter Voraussetzungen sicher zehnmal für uns anpassen. Dabei zog sie immer voll mit. Genial war auch die Installation. Die Monteure sind auf jeden kleinsten Wunsch eingegangen, und wir hatten einen Haufen kleine Wünsche.» Ulrich: «Es brauchte viele Sitzungen, um das Projekt zu realisieren. Die Simeta AG war dabei offen und hilfsbereit und hat klar über Kosten informiert. Es war ein erheblicher Aufwand, den die Simeta AG trieb und nicht extra verrechnete.»

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Ruth Imhof, Leiterin Gastronomie.

 

«Die Simeta AG war eindeutig eine Entlastung für mich.»

Thomas Ulrich, martin Lenz ag

Ruth Imhof und Thomas Ulrich sind sich einig, dass es ein wertvoller Vorteil war, die Simeta AG als Gesamtleisterin zu verpflichten. Imhof: «Wegen der vielen Änderungen ergaben sich auch immer
wieder neue Detailfragen. Diese konnte die Simeta AG bereits in der Planungsphase lösen, indem sie kluge Möbel erfand, um den Platz zu nutzen. Das ging nur mit dem Wissen, dass die Simeta AG als Herstellerin diese Möbel auch bauen kann. Die Simeta AG war eine grosse Hilfe und eine gute Unterstützung.» Ulrich: «Mit der Simeta AG als Gesamtleisterin gab es weniger Schnittstellen. Die Simeta AG war eindeutig eine Entlastung für mich.»

Das Fazit von Ruth Imhof: «Es war eine schöne Zusammenarbeit. Die Simeta AG bietet die Schweizer Qualität, die man früher gewohnt war und die es heute leider nicht mehr so oft gibt.» Für diese Qualität steht auch Ruth Imhof und will sie im neuen Restaurant beweisen. Nicht nur mit dem Selbstbedienungsbereich, sondern auch mit den drei Sälen für 50 bis 438 Personen für Familien- und Geschäftsanlässe.

Seit Eröffnung im November 2014 bis Januar 2015 konnte die «Grüne Gans» 80 Bankette ausrichten. Ruth Imhof: «Die Geräte und Abläufe entsprechen genau unseren Anforderungen und haben sich bewiesen. Deshalb ist es uns möglich, den Qualitätsstandard in der Gastronomie des Tierparks sehr hoch zu halten. Dies verdanken wir zu einem grossen Teil der Simeta AG, da sie unsere hohen Anforderungen planen und umsetzen konnte.»

Ganze Referenzgeschichte als PDF

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