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Negishi Sushi Bar (Film).

Luzern

Projekt Beschreibung

Objekt:
Negishi Sushi Bar, Luzern

Auftrag:
Planung, Herstellung und Montage der Gastronomie-Einrichtungen für Take-away und Restaurant

Web:
www.negishi.ch

Ausführung:
Januar bis April 2017

Kunde:
Fredy Wiesner Gastronomie AG, Volketswil

Sitzplätze:
EG 20, OG 80, Terrasse 20

Innenarchitektur & Design, Bauführung:
Fischbach & Aberegg AG, Zufikon, www.fischbach-aberegg.ch

Kunde:
Die Fredy Wiesner Gastronomie AG ist ein Familienbetrieb. Dabei sind die Eltern Fredy und Anita Wiesner sowie die Söhne Manuel und Daniel Wiesner (COO). Die Fredy Wiesner Gastronomie AG führt 25 Lokale mit 500 Angestellten aus 60 Nationen in den Städten Zürich, Bern, Basel,Luzern, Zug und Winterthur. Die Gastro-Konzepte: Negishi (Sushi), Nooch (asiatisch), The Butcher (Hamburger), Outback Lodge (australisch), Papa Ceviche (peruanisch) und Frida’s (Kaffee und Backwaren).

Ausgangslage:
Ende Juli 2016 wurde das Restaurant Kitchen im Hotel Monopol beim Luzerner Bahnhof geschlossen. Per März 2017 übernahm die Fredy Wiesner Gastronomie AG das leere Lokal als Betreiberin. Nach einem kurzen Umbau konnte die Negishi Sushi Bar am 7. April 2017 eröffnet werden.

Herausforderung:
Ende Januar 2017 erhielt die Simeta AG den Auftrag, gut zwei Monate später wurde das Negishi in Luzern eröffnet – ein strammer Zeitplan für die Planung einer Küche, den Ausbau der alten und den Einbau der neuen Teile.

Sushi in Rot

«Weil die Simeta AG in der Schweiz selbst produziert, ist sie auch bei Nachträgen sehr schnell und kann kurzfristig neue Chrom-nickelstahlteile bauen. Anders hätte das in der kurzen Umbauzeit nicht funktioniert.»

Daniel Wiesner, COO Fredy Wiesner Gastronomie AG, Volketswil

 

Sie waren noch nie in Japan in einem Love Hotel? Kein Problem! Es braucht keine Weltreise. Fahren Sie doch einfach mal nach Luzern und geniessen Sie in der neuen Negishi Sushi Bar japanische Köstlichkeiten in sinnlich-rotem Ambiente. Und das direkt neben dem Bahnhof im Hotel Monopol.

Es ist das, wonach es klingt: Love Hotels sind eine besondere Art von Stundenhotels und ein wichtiges Element der modernen japanischen Kultur. Der Besuch eines solchen Etablissements gilt nicht per se als anrüchig. Es sind vor allem Schüler und Studenten, die bei ihren Eltern oder in einem Wohnheim wohnen, sowie Paare mit hellhörigen Räumen, die Privatsphäre suchen. Love Hotels kommen in der japanischen Literatur und in Filmen häufig vor. Für das Negishi in Luzern dienten sie als Inspiration für die Inneneinrichtung – mehr aber auch nicht. Sie können also getrost eintauchen in diese rote Plüschwelt und lustvoll essen.

Wer das EG des Negishi mit der Zone für Take-away und der offenen Küche betritt, wähnt auf einem japanischen Markt. Im Restaurant im Obergeschoss erwartet einen dann die Love-Hotel-Atmosphäre mit vielen witzigen Details. Das Konzept ist sexy. Die Kulinarik gehört dazu. Sushi, die Spezialität aus gesäuertem Reis und rohem Fisch (inzwischen auch mit Fleisch oder für Vegetarier), gehört auch bei uns längst zum Alltag. Im Negishi in Luzern werden zusätzlich Dumplings serviert. Das sind asiatische Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen.

Daniel Wiesner hat das Negishi nach Luzern gebracht. Er ist operativer Leiter der Fredy Wiesner Gastronomie AG, die sein Vater Anfang der 90er Jahre gegründet hat. Als Kind verkaufte Daniel mit seinem Bruder Manuel im Familienkiosk am See in Zürich Riesbach noch Glacé und Grillwürste. Inzwischen sind auch die Söhne vollamtlich im Betrieb tätig und dieser ist zu einem Gastronomie-Unternehmen mit 25 Lokalen und 500 Angestellten in den Städten Zürich, Bern, Basel, Luzern, Zug und Winterthur gewachsen.

««Die Simeta AG kann im Gegensatz zu ausländischen Anbietern schnell vor Ort sein und reagieren. Das ist ein grosses Plus.»»

Daniel Wiesner, COO der Fredy Wiesner Gastronomie AG

Ideen für die Restaurants sammeln die Wiesners auf ihren Reisen durch die ganze Welt. So haben sie neben Negishi auch die Konzepte Nooch (asiatisch), The Butcher (Hamburger), Outback Lodge (australisch), Papa Ceviche (peruanisch) und Frida’s (Kaffee und Backwaren) erfolgreich in der Schweiz lanciert.

Die Idee für den ersten Betrieb der Fredy Wiesner Gastronomie AG in Luzern kam Daniel Wiesner an einem Markt in London. Nun ist sie realisiert. Mitgearbeitet hat auch die Simeta AG. Weil bereits eine erst eineinhalb Jahre alte Simeta-Küche in den leeren Räumen des Hotels Monopol stand (Konkurs des letzten Betreibers im Sommer 2016), hatte Wiesner gehofft, die Küche übernehmen und möglichst kosteneffizient starten zu können mit dem Negishi. Er erteilte der Simeta AG deshalb den Auftrag für die Planung und Umsetzung eines marginalen Umbaus. Es kam anders.

Daniel Wiesner: «Wir baten die Simeta AG, basierend auf dem Grundriss und den bestehenden Möbeln eine an unsere Anforderungen angepasste, möglichst kostengünstige Lösung zu entwickeln. Das tat die Simeta AG auch. Aber die Abläufe der alten Küche stimmten nicht für unser Konzept. Mit den Ergänzungen und den neuen Teilen ist am Schluss doch fast wieder eine komplett neue Küche mit vielen Kältemöbeln entstanden. Denn langfristig wäre die billigere Lösung nicht kostengünstiger gewesen.»

Der Zeitdruck war hoch. Ende Januar erhielt die Simeta AG den Auftrag, bereits gut zwei Monate später musste alles fertig sein. Am 7. April wurde das Negishi eröffnet. Wiesner lobt: «Wir hatten in der Planungsphase viele kurzfristige Änderungswünsche. Die Simeta AG ist gut darauf eingegangen und hat unsere Wünsche ohne Diskussionen und Probleme umgesetzt.

Diese Flexibilität der Simeta AG ist ein grosser Vorteil für ihre Kunden. Weil die Simeta AG in der Schweiz selbst produziert, ist sie auch bei Nachträgen sehr schnell und kann kurzfristig neue Chromnickelstahlteile bauen. Anders hätte das in der kurzen Umbauzeit nicht funktioniert.»

Das sehen auch die Architekten und Innenarchitekten der Fischbach & Aberegg AG so. Christoph Aberegg: «Die Simeta AG kann im Gegensatz zu ausländischen Anbietern schnell vor Ort sein und reagieren. Das ist ein grosses Plus.»

Ganze Referenzgeschichte als PDF

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